Folge 146 – Aerobic & Green Porno

Weil Nils bei einem echten 80er-Jahre Retro-Aerobic-Kurs war und letzten Sommer bei Arte die Doku „Burn, Baby, Burn!“ lief, geht es auch im E&U-Gespräch mal wieder um Sport!

Nils und Markus sprechen über die Vorläuferinnen der Aerobic-Welle, über Jane Fonda und Richard Simmons und über die Frage, welches emanzipative Potenzial dieser überwiegend von Frauen betriebene Sport hatte.

Im zweiten Teil geht es um die weltberühmte Verhaltensforscherin (und Schauspielerin) Isabella Rossellini und ihre Green Porno genannte Kurzfilmreihe über das schlüpfrige und skandalöse Fortpflanzungsverhalten mancher Tiere.

Folge 145 – Sonderfolge – Star Trek: Section 31 und eine Bilanz über New Trek

Mit recurring guest und seines Zeichens Star-Trek-Podcaster Marcus vom Boldly Pod spricht Markus nach einiger Zeit mal wieder über sein Lieblings-Sci-Fi-Franchise und dessen aktuelles Hervorbringsel, den vielkritisierten Direct-To-VoD-Film „Section 31„.

Folge 144 – Sonderfolge – ein E&U-Gespräch, Teil 1 (10 Jahre E&U)

Das E&U-Gespräch ist 10 Jahre alt!!!

Anlässlich dessen haben sich Benjamin und Markus im Studio Süd zusammengefunden, um eine ganz besondere Sonderfolge aufzunehmen, nämlich ein E&U-Gespräch!

Das bedeutet, beide gehen ihre Biographie durch (in dieser Folge erst mal nur die ersten 20 Jahre) und versuchen, die Entwicklung ihres künstlerischen und (pop-)kulturellen Geschmacks und ihrer entsprechenden Interessen zu rekonstruieren.

In den nächsten Folgen wollen wir mit länglichen Nachklappen unseren 10-jährigen Geburtstag feiern. Wenn Ihr uns ein Geschenk machen wollt, dann nehmt doch ein eigenes Nachklappgeräusch auf und schickt es uns (alles weitere dazu am Anfang der Folge). Wir würden uns sehr freuen!

Folge 143 – Sonderfolge – Takeshi Kitano

Es ist #Japanuary und DbPdW-Podcastkollege Wilhelm ist ins E&U-Gespräch gekommen, um Markus das Enfant Terrible slash den Hans-Dampf-in-allen-Gassen der japanischen Film- und Popkultur vorzustellen: Takeshi „Beat“ Kitano.

Hierzulande wohl vor allem durch die TV-Show „Takeshis Castle“ bekannt, hat sich Kitano aber in quasi allen Metiers umgetan. Wilhelm und Markus sprechen vor allem über seine Filme, und zwar „Sonatine“ (1993), „Hana-Bi“ (1997), „Kikujiros Sommer“ (1999), „Zatoichi – der blinde Samurai“ (2003), „Achilles und die Schildkröte“ (2008) und „Kubi“ (2023). Außerdem gibt es einen kleinen Exkurs mit Benjamin über Kitanos Gemälde.

(0:00) Intro und Begrüßung

(2:33) Einleitung ins Thema

(7:23) „Takeshis Castle“

(14:28) Takeshi Kitanos Biographie

(31:14) „Furyo – Merry Christmas, Mr. Lawrence“ (1983)

(37:24) Takeshi Kitanos Biographie, Teil 2

(44:40) „Violent Cop“ (1989)

(54:27) Takeshi Kitanos Filmographie, Fortsetzung: „Boiling Point“ (1990) und „Das Meer war ruhig“ (1991)

(57:43) „Sonatine“ (1993)

(1:16:33) „Hana-Bi“ (1997)

(1:27:38) Filmographie, Fortsetzung 2: „Kikujiros Sommer“ (1999)

(1:32:50) Exkurs: Benjamin über Kitanos Gemälde

(1:37:58) Filmographie, Fortsetzung 3

(1:46:15) „Zatoichi – Der blinde Samurai“ (2003)

(1:54:51) Filmographie, Fortsetzung 4: Die autobiographische Trilogie

(2:33:00) „Achilles und die Schildkröte“ (2008)

(2:07:55) „Kubi“ (2023)

(2:16:09) Fazit und Schluss

Folge 142 – Louise Bourgeois‘ „Maman“ & Becky Chambers‘ „Wayfarer“ / R.F. Kuangs „Babylon“

Im ersten Teil spricht Markus über die Riesenspinnenskulpturen der französisch-amerikanischen Künstlerin Louise Bourgeois, die den irritierenden Namen „Maman“ (also „Mama“) tragen. Benjamin redet im zweiten Teil über seine aktuellen Lektüren: den ersten Band von Becky Chambers hopepunkigem Weltraumabenteuer aus der „Wayfarer“-Reihe, nämlich „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ und R.F. Kuangs imperialismuskritischen Low-Fantasy-Historienroman „Babel“. Im Nachklapp geht es um die aktuellen Entwicklungen rund um Maurizio Cattelans Bananenkunstwerk und in der Paläo-Ecke um das Mem um den kieferlosen Urfisch Sacabambaspis.

(0:00) Intro und Begrüßung

(1:44) Thema 1: Louise Bourgeois‘ Riesenspinnen-Skulptur „Maman“

(8:42) Bourgeois‘ Biographie

(22:56) Bourgeois‘ Kunst

(31:53) zur Kulturgeschichte der Spinnen

(43:43) Was hat es nun mit „Maman“ auf sich?

(52:10) Thema 2 a: Einleitung zu Becky Chambers‘ „Wayfarer“-Reihe

(54:06) „Ein langer Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“

(1:29:42) Thema 2 b: R.F. Kuangs „Babel“

(1:57:33) Nachklapp über Maurizio Cattelans „Bananengate“

(2:15:17) Markus‘ Paläo-Ecke über den Funny Urfisch Sacabambaspis

Folge 141 – Sonderfolge – Gudrun Pausewang

Mit seiner Gästin Angela vom Tropenhaus-Podcast spricht Markus über die vielleicht berühmt-berüchtigtste Kinder- und Jugenbuchautorin der Bunderepublik, der nachgesagt wird, sie habe mit ihren Büchern „Die letzten Kinder von Schewenborn“ und „Die Wolke“ eine ganze Generation traumatisiert, nämlich Gudrun Pausewang. Inwieweit das stimmt, ob der gute Wille hinter einem Werk heute noch hinreichend zählt und wie man „die Atomtodbücher“ heute noch lesen kann, das diskutieren die beiden in dieser Sonderfolge.

(0:00) Intro und Begrüßung

(02:11) Themenvorstellung: Gudrun Pausewang

(04:08) Umweltschutz, Souzialkritik und die verstörenden Kinder- und Jugendbücher der 1980er/90er

(17:30) Pausewangs Biographie (1)

(23:09) Pausewangs „Südamerika-Bücher“ und der White-Saviour-Komplex

(37:43) Angelas persönliche Begegnung mit Pausewang

(42:20) Pausewangs Bücher als Zeitdokumente

(46:25) Pausewangs Biographie (2)

(50:22) pädagogische Angstmacherei, das Tschernobyl-Trauma und Pausewangs Atomtodbücher Die letzten Kinder von Schewenborn und Die Wolke

(1:11:00) Wenn der Wind weht, erschossene Hunde und die Generationenfrage

(1:22:14) Pausewangs unbewusste Biases: die Kritik von Jenny Willner

(1:29:44) Der Schlund und die Frage, ob man Pausewang heute noch lesen sollte

(1:39:23) Pausewang wie Stephen King lesen?

(1:45:55) „Jetzt werden wir nicht mehr sagen können, wir hätten von nichts gewusst!“

(1:47:38) Schluss und Verabschiedung

Folge 140 – Taylor Swift & Rebekah Harkness

Eigentlich wollten sich zwei alte weiße Männer (Nils und Markus) nur darüber unterhalten, wie sie sich den unglaublichen Erfolg von Taylor Swift erklären, stießen dabei aber auch auf die außergewöhnliche Lebensgeschichte der Tanz-Mäzenin und Millionenerbin Rebekah Harkness, deren Haus Taylor Swift nämlich gekauft und die sie in einem Lied besungen hat.

CN: misogyne und sexualisierte Gewalt, Suizid

(0:00) Intro und Begrüßung

(2:24) Teil 1: Taylor Swift

(1:11:21) Intermezzo mit Benjamin

(1:16:45) Nachtrag zu Taylor Swift

(1:25:05) Teil 3: Rebekah Harkness

(2:19:34) Fazit und Verabschiedung

Folge 139 – Mike Kelley & Hipgnosis

E&U Classic aus dem Studio Süd!

Benjamin war in der Ausstellung von Mike Kelley in Düsseldorf (die noch bis zum 8.9.2024 zu sehen ist!), stellt u.a. dessen berühmte Stofftier-Werke vor und diskutiert Kelleys Auseinandersetzung mit dem gespenstischen Rätsel von lückenhafter Erinnerung und verlorener Zeit.

(Für diesen ersten Teil gibt es die CN Sexualisierte Gewalt, Missbrauch, Suizid)

Markus hat die Doku „Squaring the Circle: The Story of Hipgnosis“ gesehen und spricht über die Geschichte der einflussreichen Album-Cover-Schmiede um Storm Thorgerson und Aubrey Powell, die u.a. das legendäre Artwork von Pink Floyds „Dark Side of the Moon“ gestaltet haben.

In Markus‘ Paläo-Ecke geht es um Dino Nuggets!

Folge 138 – Sonderfolge – Megalodon

Es wird mal wieder nautisch und prähistorisch, denn es geht in die Meere des Oligozäns, zum größten Hai der Erdgeschichte, zu MEGALODON!

Mit seinem Gast Chris versucht Markus zu ergründen, warum sich dieser zwar sehr große, aber an sich schnöde Hai popkulturell einer solchen Beliebtheit erfreut.

Die beiden sprechen über die biologischen Fakten und kryptozoologischen Spekulationen rund um den Riesenhai und skizzieren ein filmisches Sub-Subgenre namens „Megsploitation“.

In drei Exkursen versucht sich Markus außerdem an einer kleinen Popkulturgeschichte des Hais, spricht über den berühmtesten toten Hai der zeitgenössischen Kunst und über ein kuscheliges IKEA-Stofftier.

Folge 137 – Venedig Biennale 2024 & ASMR

Benjamin war auf der diesjährigen Biennale in Venedig und berichtet – ganz subjektiv – von seinen Eindrücken. Insbesondere spricht er über Kunstwerke von Xiyadie, Salman Toor, Louis Fratino, Filippo de Pisis, Liz Collins, Gabrielle Goliath, Bouchra Khalili, Rubem Valentim, Marlene Gilson, Abel Rodríguez, Yuko Mohri und Jason deCaires Taylor, die unter dem Motto „Foreigners Everywhere“ u.a. die Themen Queerness und Migration auf unterschiedliche Weise behandeln. Honorable Mentions: „Above Zobeide“ von Wong Weng Cheong, Brian Eno und Ana Segovia.

Im zweiten Teil spricht Markus über ASMR, ein in den 2010ern im Internet aufgepoppten Phänomen, bei dem es darum geht, dass bestimmte leise Geräusche (Flüstern, Knistern, Tippen,…) von einigen Leuten als sehr angenehm, entspannend und „prickelnd“ erlebt werden, und das eine riesige Welle von entsprechenden YouTube-Videos nach sich gezogen hat.

Außerdem gibt es einen Mitschnitt von Markus‘ aufregender EuUxkursion zum Haus von Mary Bauermeister zu hören sowie eine Paläo-Ecke über den Versuch von TERFs, Dino-Emojis für sich zu vereinnahmen.